Öffentliche Bekanntmachung/ Amtsblatt

Erneute öffentliche Auslegung im Verfahren zum Erlass der Einbeziehungssatzung „Westlicher Ortsrand Adlitz“ gemäß § 3 Abs. 2 i. V. m. § 34 Abs.6 Baugesetzbuch (BauGB)

 

Der Gemeinderat Marloffstein hat am 12.04.2018 den Erlass einer Einbeziehungssatzung für den Bereich am westlichen Ortsrand von Adlitz gem. § 34 Abs. 4 Satz 1 Nr. 3 BauGB beschlossen.

Im dortigen Bereich befindet sich bereits eine Wohnbebauung, die in den Außenbereich ragt.

Durch zwei weitere, hinzukommende Baugrundstücke (aus Fl. Nrn. 32/6, 32/7 und 32/8 Gemarkung Adlitz) kann eine ortsplanerisch sinnvolle Abrundung erreicht werden, die zu einer maßvollen Ergänzung der bestehenden Siedlungsstruktur am westlichen Ortsrand führt. Zudem ist die Satzung erforderlich um dringend benötigte Wohnbauflächen für Ortsansässige in der Gemeinde Marloffstein, Ortsteil Adlitz zu generieren.

Angepasst an die bauliche Nutzung der unmittelbaren Umgebung ist der Bau zweier Wohngebäude mit Erd- und Dachgeschoß geplant, wobei das Dachgeschoß ein Vollgeschoß sein kann.

Bautechnisch wird ein Satteldach mit einer Dachneigung von max. 45° empfohlen um sich ortstypisch in Anlehnung an die bestehende Bebauung ins Siedlungsumfeld einzufügen.

Der Satzung wird eine externe Ausgleichsfläche auf Fl. Nr. 42 Gemarkung Adlitz (Streuobstwiese südl. von Schneckenhof) zugeordnet.

Plan Einbeziehungssatzung Westl. Ortsrand Adlitz 17.06.2021

Der Satzungsentwurf mit Planteil und Begründung wird nochmals in der Zeit

vom 21. Juni 2021 bis 05.Juli 2021

bei der VG Uttenreuth barrierefrei im Foyer des Rathauses, Erlanger Straße 40, 91080 Uttenreuth öffentlich ausgelegt.

Die Einsichtnahme ist zu den allgemeinen Dienststunden

Montag bis Freitag von 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr
Donnerstag zusätzlich von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr

möglich.

Zur Terminvereinbarung bzw. zu Fragen und Erörterungen erreichen Sie uns unter den Telefonnummern 09131-5960-111 oder -112 oder per mail hans.lades@vg-uttenreuth.de, susanne.malik @vg-uttenreuth.de, claudia.spaehn@vg-uttenreuth.de.

 

Während der Auslegungsfrist können Stellungnahmen abgegeben werden. Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung über die Satzung unberücksichtigt bleiben.

Bei der Aufstellung der Einbeziehungssatzung gemäß § 34 Abs. 4 Satz 1 Nr. 3 BauGB finden Re­gelungen des Vereinfachten Verfahrens nach § 13 BauGB Anwendung, da sich der aus der vorhandenen Eigenart der näheren Umgebung ergebende Zulässigkeitsmaßstab nicht wesentlich ver­ändert.

Da sich bei der Durchführung der öffentlichen Auslegung Unstimmigkeiten ergaben und der Planentwurf mit Begründung redaktionell ohnehin noch zu ändern war, wird aus Gründen der Rechtssicherheit die erneute öffentliche Auslegung wiederholt.


Von einer Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB wird gemäß § 13 Abs. 3 BauGB abgesehen.

Folgende umweltbezogene Informationen liegen vor:

Es wird im Geltungsbereich der Satzung kein Bereich berührt, der eine Umweltverträglichkeitsprüfung erfordert.

Gebiete nach der EU- Vogelschutzrichtlinie oder Fauna- Flora- Habitat-Richtlinien werden nicht berührt.

Es liegen auch keine Schutzgebiete oder Schutzobjekte nach Bundes- oder Landesrecht im künftigen Geltungsbereich.


Marloffstein, 11.06.2021

gez.

Walz, Erster Bürgermeister


Anlage:

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Öffentliche Bekanntmachung
Aufhebung des Aufhebungsbeschlusses vom 13.09.2018 zum Bebauungsplan „R 1 – südwestlich des Ortskerns Rathsberg“

Der Gemeinderat der Gemeinde Marloffstein hat am 13.09.2018 in öffentlicher Sitzung beschlossen, aufgrund von § 2 Abs. 1Plan Marloffstein Baugesetzbuch (BauGB) in Verbindung mit § 1 Abs. 8 BauGB den Geltungsbereich des Bebauungsplan „R1 – südwestlich des Ortskerns Rathsberg, wie er nebenstehend grau hinterlegt und mit schwarzer Linie umrandet ist, aufzuheben.

Aufgrund der Änderung des Bayerischen Bauordnung zum 01.02.2021 und den damit einhergehenden möglichen negativen Auswirkungen, insbesondere im Hinblick auf die Einhaltung der bisherigen Abstandsflächen hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am 15.04.2021 unter TOP 6 den Aufhebungsbeschluss vom 13.09.2018 einstimmig aufgehoben.

Das Aufhebungsverfahren ist somit beendet und der Bebauungsplan „R1 – südwestlich des Ortskerns Rathsberg“ bleibt weiterhin rechtsverbindlich. Er kann sowohl in der Bauverwaltung der Verwaltungsgemeinschaft Uttenreuth als auch im Internet unter https://marloffstein.vg-uttenreuth.de/wirtschaft-bauen/bebauungsplaene/ eingesehen werden.

Marloffstein 10. Mai 2021

Eduard WALZ
1. Bürgermeister

Öffentliche Bekanntmachung 
Aufhebung des Aufhebungsbeschlusses vom 13.09.2018 zum Bebauungsplan „R 2 – Rathsberg Süd“

Der Gemeinderat der Gemeinde Marloffstein hat am 13.09.2018 in öffentlicher Sitzung beschlossen, aufgrund von § 2 Abs. 1 BaugesetzbuchPlan Marloffstein R2 (BauGB) in Verbindung mit § 1 Abs. 8 BauGB den Geltungsbereich des Bebauungsplan „R2 –Rathsberg Süd, wie er nebenstehend grau hinterlegt und mit schwarzer Linie umrandet ist, aufzuheben.

Aufgrund der Änderung des Bayerischen Bauordnung zum 01.02.2021 und den damit einhergehenden möglichen negativen Auswirkungen, insbesondere im Hinblick auf die Einhaltung der bisherigen Abstandsflächen hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am 15.04.2021 unter TOP 7 den Aufhebungsbeschluss vom 13.09.2018 einstimmig aufgehoben.

Das Aufhebungsverfahren ist dadurch aufgehoben und der Bebauungsplan „R2 – Rathsberg Süd“ bleibt weiterhin rechtsverbindlich. Er kann sowohl in der Bauverwaltung der Verwaltungsgemeinschaft Uttenreuth als auch im Internet unter https://marloffstein.vg-uttenreuth.de/wirtschaft-bauen/bebauungsplaene/ eingesehen werden.

Marloffstein 10. Mai 2021

Eduard WALZ
1. Bürgermeister

Bekanntmachung zur 3. Änderung des Bebauungsplanes „Adlitz Süd II“ der Gemeinde Marloffstein im vereinfachten Verfahren nach § 13 BauGB (Baugesetzbuch)

Der Gemeinderat Marloffstein hat am 25.01.2018 die Änderung der Festsetzungen des Bebauungsplanes hinsichtlich der Grundstückseinfriedungen beschlossen (Bekanntgabe  gem. § 2 Abs.1 BauGB).

Im rechtskräftigen Bebauungsplan A2 „Adlitz Süd II“ vom 17.07.1995 sind die Festsetzungen bezüglich Einfriedungen zur Abgrenzung privater Grundstücke untereinander strikt festgelegt und erlauben nur begrenzten Spielraum für die Gestaltung solcher Einfriedungen.

Zwischenzeitlich haben sich die Rahmenbedingungen und Bedürfnisse der Bürger hinsichtlich gestalterischer Aspekte von Einfriedungen geändert. Um diesen veränderten Rahmenbedingungen gerecht zu werden und auf Grundlage einer konkreten Anfrage zur Errichtung einer Einfriedung zur Abgrenzung privater Grundstücke untereinander, sah der Gemeinderat keine zwingenden Gründe mehr für einen Ausschluss bzw. Beschränkung von Einfriedungen und Mauern.

Für die Einfriedungen sollen künftig nur die Bayer. Bauordnung oder zivilrechtliche Anforderungen gelten.

Die Festsetzung Nr. 1.5.2 i. V. m. 1.5.1 (Abgrenzung privater Grundstücke untereinander) des rechtsgültigen Bebauungsplanes A 2 „Adlitz Süd II“ sollen daher ersatzlos aufgehoben werden.

Die im rechtsgültigen Bebauungsplan A 2 „Adlitz Süd II“ definierten, städtebaulichen Ziele für das Baugebiet und die Grünflächen behalten auch im Rahmen dieser Änderung künftig ihre Gültigkeit.

Somit ändern sich im Rahmen dieses Verfahrens weder die Art noch das Maß der baulichen Nutzung. Auch die überbaubaren Grundstücksfläche, die Baufenster, die Stellung der baulichen Anlagen auf dem Grundstück. Die Haustypen, die Dichte, die Bauweise und die Abstandsflächen, die Dachformen und Dachneigungen bleiben unverändert.

Der Geltungsbereich des Bebauungsplanes umfasst 2,576 ha. 

Plan Marloffstein

Durch diese Änderung des Bebauungsplans werden nicht die Grundzüge der Planung berührt, da an der städtebaulichen Grundkonzeption der Gemeinde für die Entwicklung des Baugebiets nichts geändert werden soll.

Weiterhin wird durch diese Planung weder die Zulässigkeit eines Vorhabens begründet, das gemäß UVPG oder nach Landesrecht einer Umweltverträglichkeitsprüfung unterliegt, noch bestehen Anhaltspunkte für eine Beeinträchtigung der in § 1 Abs. 6 Nr. 7 Buchstabe b genannten Schutzgüter.

Aus diesem Grund kann das Änderungsverfahren gemäß § 13 BauGB als sogenanntes vereinfachtes Verfahren durchgeführt werden. Demzufolge kann von der frühzeitigen Unterrichtung und Erörterung der Öffentlichkeit nach § 3 Abs. 1 BauGB sowie von der frühzeitigen Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange nach § 4 Abs. 1 BauGB angesehen werden.

Der Bebauungsplanentwurf mit Begründung (Stand März 2021) wird in der Zeit vom 26.04.2021 bis 28.05.2021 bei der VG Uttenreuth barrierefrei im Foyer des Rathauses, Erlanger Straße 40, 91080 Uttenreuth öffentlich ausgelegt.

Die Einsichtnahme ist zu den allgemeinen Dienststunden

Montag bis Freitag von 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr
Donnerstag zusätzlich von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr

möglich; aufgrund der Covid 19- Pandemie allerdings nur nach vorheriger Terminvereinbarung

Zur Terminvereinbarung bzw. zu Fragen und Erörterungen erreichen Sie uns unter den Telefonnummern 09131-5960-111 oder -112 oder per mail hans.lades@vg-uttenreuth.de, susanne.malik@vg-uttenreuth.declaudia.spaehn@vg-uttenreuth.de

Während der Auslegungsfrist können Stellungnahmen abgegeben werden.

Da das Ergebnis der Behandlung der Stellungnahmen mitgeteilt wird, ist die Angabe der Anschrift des Verfassers zweckmäßig.

Es wird darauf hingewiesen, dass nicht während der Auslegungsfrist abgegeben Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben können, sofern die Gemeinde deren Inhalt nicht kannte und nicht hätte kennen müssen und deren Inhalt für die Rechtmäßigkeit des Bebauungsplanes nicht von Bedeutung ist.

Ein späterer Antrag nach § 47 Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO) gegen den Bebauungsplan ist unzulässig, soweit mit ihm nur Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen dieser Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können.

Im Zusammenhang mit dem Datenschutz weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass ein Bebauungsplanverfahren ein öffentliches Verfahren ist und daher in der Regel alle dazu eingehenden Stellungnahmen in öffentlichen Sitzungen beraten und entschieden werden, sofern sich nicht aus der Art der Einwände oder der betroffenen Personen ausdrückliche oder offensichtliche Einschränkungen ergeben. Soll eine Stellungnahme nur anonym behandelt werden, ist dies auf derselben eindeutig zu vermerken.

Gemeinde Marloffstein, 23.03.2021

Walz, Erster Bürgermeister

Anlage: Begründung  -  Download PDF 406 KB

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